Am 8. März demonstrieren „Männer“ im Rathaus Burgwedel
Sie werden es sein, die internationale Forderungen emanzipatorischer Frauen durch Plakate und Präsenz sichtbar machen werden. Wie jüngst durch eine neue Studie des deutschen Wirtschaftsinstituts in Erfahrung gebracht werden konnte, arbeiten Frauen in der Woche im Schnitt eineinhalb Stunden mehr als Männer dies tun. In keinem anderen Land der EU tragen Frauen durchschnittlich so wenig zum Familieneinkommen bei, wie in Deutschland, durchschnittlich 23 Prozent. Insgesamt leisten sie den Großteil der Arbeit, die nicht entlohnt wird, wie beispielsweise sich um Kindererziehung und hilfebedürftige Angehörige kümmern. Das hat Folgen, zum Beispiel im Alter. Da bekommen Frauen im Schnitt dann durchschnittlich 53 Prozent weniger Rente als Männer.
"Damit sich etwas ändert, müssen veraltete Geschlechterrollen aufgebrochen und die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter weiter vorangetrieben werden. Es ist umso schöner und einfacher, wenn hier auch immer mehr Männer dabei unterstützen, denn das Thema geht uns alle etwas an", so die Organisatoren.