Gruppe CDU/FDP setzt sich für verbesserte Schülerbeförderung zur Realschule Wedemark ein
Mit der Beendigung des Schuljahres 2023/24 wurde die Robert-Koch-Realschule in Langenhagen offiziell geschlossen. Damit gibt es in der Stadt neben drei Integrierten Gesamtschulen und einem Gymnasium keine anderen weiterführenden Schulen mehr. Schüler, die dennoch eine Realschule besuchen möchten, müssen auf Schulen in benachbarten Kommunen ausweichen. Besonders die Realschule Mellendorf in der Wedemark erfreut sich im Norden Langenhagens großer Beliebtheit. Aktuell pendeln täglich 65 Schüler aus Kaltenweide und Krähenwinkel, aber auch 64 aus Burgwedel zur Realschule Wedemark.
„Doch der Schulweg stellt für viele zunehmend eine Herausforderung dar. Seit dem Betreiberwechsel des S-Bahn-Netzes von der DB Regio zur Transdev ist die Linie 4, die Krähenwinkel und Kaltenweide mit Mellendorf verbindet, unzuverlässiger geworden. Häufige Verspätungen und Ausfälle führen dazu, dass viele Schülerinnen und Schüler ihre Schule nicht rechtzeitig erreichen und zunehmend auf die Fahrdienste der Eltern angewiesen sind“, so die Gruppe CDU/FDP in der Regionsversammlung in einer Pressemitteilung.
Aus diesem Grund setzt sich die Gruppe CDU/FDP für eine Lösung ein, um den betroffenen Realschülern eine zuverlässige und zumutbare Beförderung zu ermöglichen.
„65 Schülerinnen und Schüler aus Langenhagen besuchen die Realschule in der Wedemark – das ist eine beachtliche Zahl. Wir nehmen die Sorgen der betroffenen Familien ernst, denn regelmäßige Verspätungen belasten den Schulalltag erheblich. Deshalb haben wir das Problem im Verkehrsdezernat angesprochen. Der Fachbereich Verkehr steht in engem Kontakt mit der regiobus und arbeitet jetzt an einer Lösung für die 65 Langenhagener, die in Mellendorf zur Realschule gehen“, erklärt Oliver Brandt, CDU-Regionsabgeordneter und Mitglied des Verkehrsausschusses.
Claudia Hopfe, CDU-Regionsabgeordnete aus Langenhagen, ergänzt: „Wir setzen uns für eine Verbesserung der Situation ein. Es ist bedauerlich, dass die Umwandlung der Realschule Langenhagen in eine IGS dazu führt, dass so viele Schülerinnen und Schüler ihrer Heimatstadt den Rücken kehren, um eine für sie passende Schulform zu besuchen“.